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PeMa ART

Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeite ich logopädisch mit Hands-On-Schwerpunkt. Als Dozent bin ich seit einigen Jahren deutschlandweit und in Österreich unterwegs und bilde Logopäd:innen vor allem in Manueller Stimmtherapie aus. Ich habe mich in verschiedenen manuellen Methoden weitergebildet und daraus mein eigenes flexibles Therapiekonzept entwickelt:

PeMa ART-Statuette by Jens Keller 2022

Pete Guy Spencers
Manuell-osteopathische Therapie
– bei
Atem-, Stimm- & Kiefer-
Restriktionen –
Traumasensibel

In der ausführlichen Anamnese erfrage ich von Ihnen alle Informationen, die ich für die Behandlung benötige. Dabei interessiert mich nicht nur Ihre Krankengeschichte, sondern auch Lebensumstände, Gewohnheiten, Belastungen. Anschließend findet ein Sicht- und Tastbefund Ihres gesamten Körpers statt. Ich achte und ehre dabei selbstverständlich Ihre Intimsphäre und Ihr Schmerzempfinden – Sie behalten jederzeit die Kontrolle über jede Berührung.

Manuell-osteopathische Behandlung bei mir ist eine Einladung und nie ein Muss. Viele Handgriffe können Ihnen bekannt sein aus Physiotherapie, Osteopathie oder Massage. Ich behandle nach Indikation und Bedarf Ihre Faszien, Muskeln, Knochen und Organe. Die Be-Handlung findet überwiegend passiv auf der Behandlungsliege statt. Das heißt: Zunächst einmal dürfen Sie sich entspannen und müssen nichts leisten. Von mir erhalten Sie gewissermaßen eine ‚3D-Therapie‘: Es geht darum, Ihren Körper durch Deblockierung, Dehnung und Detonisierung (Entspannung) vorzubereiten auf die Aktivität, deren Verbesserung Sie sich wünschen.

Ziele sind neben der Optimierung Ihrer Körperfunktionen und allgemeinem Wohlbefinden ein verstärktes Gefühl von Selbstwirksamkeit.

Körperstrukturen, die

  • symmetrischer zueinander stehen,
  • sicher gehalten und
  • gleichzeitig flexibel sind,
  • günstige Spannungsverhältnisse besitzen (Eutonie) und
  • gut versorgt sind (Innervation, Durchblutung),

kommen besser in ihre Funktion. Dadurch kann Ihr Klang-Körper Ihnen müheloser für das Atmen, Sprechen, Singen, Kauen, Schlucken u. a. dienen.

Stimme und Stimmung hängen nicht nur in unserer Sprache eng zusammen. Bei PeMa ART spielen auch Ihre Emotionen eine Rolle. Mittlerweile ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass unsere Faszien (das Bindegewebe) nicht nur unser bestes Spürorgan sind, sondern auch auf Emotionen, Stress und Traumata reagieren und diese speichern. Bei der Behandlung können sich auch diese lösen und zeigen. Das ist bei mir sehr willkommen und wird von mir sensibel begleitet.

Ein weiterer wichtiger Teilbereich von PeMa ART ist die Beratung und Anleitung für Selbstbehandlung und Eigenübungen. Aktive Übungen dienen dazu, die gewonnene Mühelosigkeit in der Funktion zu nutzen und in den Alltag zu integrieren.

In PeMa ART kommen symptom- und bedürfnisorientiert neben selbst entwickelten Griffen folgende Methoden zum Einsatz:

  • Manuelle Stimmtherapie (MST) nach Gabriele Münch
  • Integrale Körperarbeit (IKA) nach Sabine Johanna Gross
  • Fußreflexzonen-Massage
  • Kopf-Hals-Lymphdrainage
  • Narben-Behandlung
  • K-Taping
  • Sensorische Integration (SI)
  • Craniosakrale Therapie
  • Feldenkrais
  • Thai-(Yoga-)Massage
  • Basale Stimulation
  • auf Wunsch auch aquatische Körperarbeit (im Thermalbecken)
Trapezius- und Rhomboid-Behandlung zur Erweiterung der Atemräume

Die traumasensible Begleitung erfolgt mit Aspekten aus:

  • Geistig-emotionaler Prozessarbeit (GEP)
  • Neuroaffektives Beziehungsmodell (NARM)
  • Selbst- und Co-Regulation nach der Polyvagaltheorie nach Stephen Porges
  • Tension and Trauma Releasing Exercises (TRE) nach David Berceli

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich kein Traumatherapeut bin und die Behandlung bei mir im individuellen Fall nicht eine psychologische/psychiatrische Betreuung ersetzt.