Pete Guy Spencers Lehrweg war von Anfang an von Sprache und Musik geprägt. Lesen und Schreiben waren seine ersten schulischen Interessen, sehr bald wurde er zum Vielleser und begann, eigene Texte zu verfassen. Die gesamte Jugend hindurch hatte er klassischen Klavierunterricht, dann Schauspielunterricht, bevor er Musikwissenschaft und Germanistik – Neuere Deutsche Literatur und Linguistik/Neurolinguistik – zusammen mit Psychologie studierte.
Um die Jahrtausendwende brachte er erstmals eigene Gedichte und Märchen auf die Bühne, vollendete sein Studium mit dem Magister Artium (M. A.), mit dem Ziel, Sprachtherapeut zu werden, und trat seine erste Stelle in der Neurologischen Rehabilitation für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an.
Hier mauserte er sich durch eigene Studien und praktische Erfahrung schnell zum anerkannten Fachmann für Kinder mit Aphasie, entwickelte hausinterne Diagnostik-Materialien weiter, startete eine Logo-Theatergruppe nach eigenem und die kommunikative Bewegungsgruppe ‚TanzBar‘ nach dem DanceAbility-Konzept. Sechzehn Jahre lang leitete er zusätzlich die logopädische Abteilung, eine Zeit, in der er sich neben dem Kulturprogramm auch in den Bereichen der Klinischen Ethik und des Kinder- und Jugendschutzes besonders verdient machte. Nach dem Ausstieg aus dem Angestelltenverhältnis gönnte er sich bewusst eine Findungsphase, bevor er in großen Schritten auf die eigene Praxis zusteuerte.

Was Sie vielleicht außerdem von mir wissen möchten:
Ich bin Vater eines erwachsenen Sohnes. Mit ihm fühle ich eine starke Verbundenheit, schon weit vor seiner Geburt, die für mich die intensivste Erfahrung in meinem an Erlebnissen reichen Leben darstellt. Als Elfjähriger hatte ich vorher schon die Hausgeburt eines meiner Brüder bewusst miterlebt und trage seither eine tiefe Ehrfurcht vor allem Leben in mir. Immer wieder habe ich Kinder begleitet in meinem Leben – ob als Klavierlehrer in Freiburg, ob heilpädagogisch in Kalkutta (Indien), ob als Vater und Stiefvater oder ob logopädisch – und begegne ihnen gerne auf Augenhöhe in einer Weise, die ihre Blickwinkel auf unsere Welt ernst nimmt und gelten lässt.
Während meines Studiums habe ich sechs Jahre als Altenpflegehelfer gearbeitet, habe in Indien in einem AIDS-Hospiz mitgearbeitet, einen meiner Großväter in seiner letzten Lebenswoche begleitet und war später mehrere Jahre aktives Mitglied in der Buddhistischen Sterbebegleitung. Auch durch meine regelmäßigen Theater-Workshops für den ‚Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e. V.‘, vor allem auf den Würzburger Aphasie-Tagen, habe ich im direkten wertschätzenden Kontakt viel Erfahrung mit älteren und hochbetagten Menschen gesammelt. Ich empfinde große Demut vor Menschen in ihrer letzten Lebensphase und bin auch hier ein dankbarer, aufmerksamer Zuhörer und Begleiter.
Ein Lebenslauf
15·2·2026 Gründung der eigenen ‚Praxis für Ganzheitliche Stimm-, Sprech- & Sprachtherapie – PGS‘ in Radolfzell am Bodensee
2026/27 Dozent für ‚Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch und Pete Guy Spencer‘, die eigene Weiterentwicklung des bewährten Konzeptes des Pionierin der manuellen Arbeit in der Logopädie
31·3·2022-12·12·2025 Dozent für ‚Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch‘, im Auftrag und mit Lizenz der Konzeptentwicklerin und als einziger lehrender Dozent der Originalmethode
12/2019-11/2024 Leitung der kommunikativen Bewegungsgruppe ‚TanzBar‘ nach dem DanceAbility-Ansatz für Jugendliche und Kinder mit neurologischen Erkrankungen
11/2008-11/2024 Abteilungsleiter der Logopädie im Hegau-Jugendwerk Gailingen (HJW)
12/2004-11/2024 Leiter der Logo-Theatergruppen nach selbst entwickeltem Konzept für Jugendliche und Kinder mit neurologischen Erkrankungen mit zahlreichen Aufführungen und Filmaufnahmen
1·9·2002-31·3·2025 Logopäde in der neurologischen Rehabilitation für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (Hegau-Jugendwerk Gailingen)
5·-30·11·2001 Praktikum in der Logopädischen Praxis von Myriam Schruhl, Endingen am Kaiserstuhl
18·7·-24·8·2001 Praktikum in der ‚Kiliani-Klinik – Orthopädie, Neurologie und onkologische Rehabilitation‘, Bad Windsheim
23·5·-4·7·2001 Mittwochs-Hospitationen bei der Logopädin Sarah Kalff, Bad Krozingen
24·4·-21·5·2001 Praktikum in der ‚Praxisgemeinschaft Logopädie Claudia Burg / Sarah Kalff‘, Bad Krozingen
10/2000-07/2002 Fortsetzung des Studiums der Neurolinguistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Abschluss mit Zertifikat über die Zusatzqualifikation „Klinische Linguistik“
08/2000-08/2002 Private Senioren-Betreuung in Kirchzarten, Stegen und Freiburg im Breisgau
2·-14·6·2000 Unentgeltliche pflegerische und heilpädagogische Mitarbeit im Heim für behinderte Kinder ‚Daya Dan‘ in Kalkutta, Indien (Träger: Missionaries of Charity)
15·-28·3·2000 Pflegerische Mitarbeit (gegen Kost & Logis) im AIDS-Hospiz ‚Jyothis Terminal Care Centre‘ in Kalamboli, Navi Mumbai, Indien (Träger: Sisters of the Destitute)
04/1996-01/2000 Privater Klavierlehrer in Freiburg im Breisgau
3·12·1993-28·1·2000 Pflegehelfer auf Pflegestation 1 des ‚Erlenhof – Wohnen und Pflege für Senioren‘, Freiburg im Breisgau
10/1992-12/1999 Magister-Studium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit den Fächern Germanistik (Schwerpunkte: Neuere deutsche Literatur und Neurolinguistik), Musikwissenschaft und Psychologie; Abschluss mit Magister Artium (M. A.)
1991/92 Schauspielunterricht, 04/1992 Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule Bochum
1982-1991 Kreisgymnasium Kirchzarten; Abschluss mit Abitur (Leistungsfächer Englisch und Bildende Kunst)
1982-1990 Klassischer Klavierunterricht
1979-1982 Grundschule Stegen-Eschbach
1978/79 Montessori-Schule in Köln
*10·4·1972 in Köln am Rhein